Häufige Fragen zu EEG, EMG und rTMS bei OKTOPUS MEDICAL
Wer ein EEG-System, EMG-System oder eine Lösung für die rTMS-Therapie sucht, hat meist nicht nur eine einzelne Produktfrage. Entscheidend ist der Gesamtzusammenhang: Welche Lösung passt fachlich und wirtschaftlich? Was funktioniert im Alltag wirklich? Welche Systeme lassen sich stationär, mobil oder kabellos einsetzen? Wie läuft die Einweisung ab? Welche Schnittstellen sind möglich? Und wie baut man daraus ein medizinisch sauberes, praxistaugliches und zukunftsfähiges Angebot auf?
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu unseren Systemwelten für TruScan EEG, TruTrace EMG und DuoMAG XT. Unser Ziel ist nicht, Ihnen einfach nur ein Gerät zu liefern. Sie sollen eine Lösung erhalten, die fachlich passt, im Alltag funktioniert und von Anfang an sauber in Ihre Abläufe integriert werden kann.
Was bietet OKTOPUS MEDICAL im Bereich Neurodiagnostik und Therapielösungen an?
Wir bieten spezialisierte Systemlösungen für EEG, EMG und rTMS-Therapie. Dazu gehören das TruScan EEG für Routine-EEG, Video-EEG, Langzeitmonitoring und klinische EEG-Anwendungen, das TruTrace EMG für Elektromyographie, Elektroneurographie und evozierte Potenziale sowie das DuoMAG XT für moderne rTMS-Therapien. Entscheidend ist dabei nicht nur das einzelne Produkt, sondern die Systemlogik dahinter: Unsere Lösungen sind so aufgebaut, dass sie je nach Bedarf auch gemeinsam gedacht und erweitert werden können.
Für wen sind Ihre Systeme geeignet?
Unsere Systeme eignen sich für niedergelassene Praxen, MVZ, Kliniken und universitäre Einrichtungen. Für Praxen stehen meist wirtschaftliche, schnell einsetzbare Routinelösungen im Vordergrund. Für Kliniken und größere Zentren sind häufig erweiterte Konfigurationen, Video- und Monitoring-Funktionen, zusätzliche Kanäle, Wireless-Anwendungen oder multimodale Erweiterungen mit EEG, EMG und rTMS relevant.
Kann man EEG, EMG und rTMS bei Ihnen auch gemeinsam denken?
Ja. Genau das ist für viele Einrichtungen ein großer Vorteil. Unsere Systeme sind nicht als isolierte Einzelgeräte gedacht, sondern als erweiterbare neurophysiologische Systemwelt. Das bedeutet für Sie: weniger Insellösungen, weniger Reibung im Alltag, klare Ansprechpartner und mehr Perspektive für spätere Erweiterungen. Das TruTrace EMG lässt sich mit dem TruScan EEG kombinieren, und das DuoMAG XT ist auf die Integration mit EEG- und EMG-Systemen ausgelegt.
Gibt es bei Ihnen Praxispakete und klinische Konfigurationen?
Ja. Wir arbeiten bewusst nicht mit einer starren Einheitslösung. Für den niedergelassenen Bereich stellen wir Pakete so zusammen, dass sie wirtschaftlich sinnvoll, sofort nutzbar und im Alltag praktikabel sind. Für Kliniken und größere Einrichtungen können die Systeme weiter ausgebaut werden, zum Beispiel mit mehr Kanälen, Video- und Monitoring-Funktionen, Wireless-Optionen oder weiteren Modulen. Genau diese Flexibilität ist ein zentraler Unterschied zwischen einem reinen Gerätekauf und einer sauber geplanten Systemeinführung.
Was ist bei Ihnen im Starterpaket enthalten?
Unsere Systeme werden so vorbereitet, dass ein schneller Einstieg in den Alltag möglich ist. Das Starterpaket wird immer an die gekaufte Konfiguration und den tatsächlichen Einsatzbereich angepasst.
Beim EEG kann das je nach Wunsch als klassisches Starterset mit Elektroden-Setup oder als FlexiCap-Starterset gedacht werden.
Beim EMG orientiert sich das Starterset an den geplanten Anwendungen, zum Beispiel klassische Elektroneurographie oder evozierte Potenziale.
Beim rTMS-System liefern wir das System ebenfalls so aus, dass der Workflow ab Tag 1 strukturiert möglich ist. Dazu gehören die notwendigen Komponenten für Positionierung, Dokumentation und sichere Anwendung im Alltag. Für die rTMS-Therapie sind je nach Konfiguration unter anderem Positionierungshilfen, Kappen- und Markierungslösungen sowie das für die Motorschwellenbestimmung vorgesehene Setup vorgesehen.
Gibt es beim EEG auch vorgefertigte Hauben?
Ja. Beim EEG können Sie sich neben einem klassischen Setup auch für vorgefertigte EEG-Hauben entscheiden. Diese führen wir als FlexiCaps. Dabei sind die Elektroden bereits in die Haube integriert. Dadurch entfällt im Alltag das einzelne Setzen der Elektroden und das zeitaufwendige Ausmessen der einzelnen Positionen. Das spart deutlich Zeit in der Vorbereitung und Nachbereitung und schafft einen schnelleren, standardisierten Ablauf.
Gibt es mobile oder kabellose Lösungen?
Ja. Genau das ist einer der großen Vorteile unserer Systemwelt. Beim EEG gibt es stationäre, tragbare und kabellose Konfigurationen, inklusive Wireless-EEG und mobiler Lösungen für flexible Anwendungen. Beim EMG gibt es stationäre und mobile Varianten, sodass Sie je nach Einsatzbereich flexibel arbeiten können. Auch die rTMS-Therapie lässt sich je nach Aufbau mit unterschiedlichen Wagen- und Armsystemen an den Alltag in Praxis oder Klinik anpassen.
Welche Vorteile bietet das TruScan EEG?
Das TruScan EEG ist eine flexible EEG-Systemplattform für Routine-EEG, Video-EEG, Langzeitmonitoring, Wireless-Anwendungen und klinische Erweiterungen. Für viele Einrichtungen ist das besonders interessant, weil sie nicht mit einer Sackgasse starten, sondern mit einer Lösung, die mitwachsen kann. Gerade im Praxisalltag sind Themen wie Photostimulation, GDT-Anbindung, Befundplatz, Flexibilität und schnelle Ableitungsabläufe entscheidend. Im klinischen Bereich kommen Video, Monitoring, weitere Kanäle und erweiterte Konfigurationen hinzu.
Welche Vorteile bietet das TruTrace EMG?
Das TruTrace EMG ist für Elektromyographie, motorische und sensible Elektroneurographie sowie evozierte Potenziale ausgelegt. Es bietet je nach Konfiguration stationäre und mobile Nutzung, flexible Headbox-Optionen, hohe Signalqualität, intelligente Ladetechnik und eine alltagstaugliche Systemlogik. Für viele Einrichtungen ist das entscheidend, weil sie mit einer wirtschaftlichen Konfiguration starten und später gezielt erweitern können.
Welche Vorteile bietet das DuoMAG XT?
Das DuoMAG XT ist eine moderne Systemplattform für die rTMS-Therapie in Praxis und Klinik. Besonders relevant sind der MagTower mit ausbalanciertem Spulenarm, die integrierte Patientenverwaltung, die Report-Funktion, die EMG- und EEG-Integration, luft- oder flüssigkeitsgekühlte Spulen und die Möglichkeit, strukturierte Serienbehandlungen sauber in den Alltag zu bringen. Für viele Einrichtungen ist genau das entscheidend: nicht nur ein Stimulator, sondern ein belastbares Therapiesystem.
Warum ist die Integration mit EMG und EEG beim DuoMAG XT so wichtig?
Weil dadurch neurophysiologische Signale nicht nur ergänzend sichtbar werden, sondern die Qualität und Reproduzierbarkeit des Workflows in der rTMS-Therapie steigen. Gerade die EMG-basierte Motorschwellenbestimmung ist ein klarer Vorteil, weil die Schwelle objektiver, genauer und dokumentierbarer bestimmt werden kann. Das verbessert Dosierung, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit im Alltag erheblich.
Sind Schnittstellen zu Praxissoftware oder Kliniksystemen möglich?
Ja. Für Praxen ist meist die GDT-Anbindung relevant, für Kliniken eher HL7. Wichtig ist dabei nicht nur, dass eine Schnittstelle theoretisch existiert, sondern dass der spätere Workflow im Alltag wirklich funktioniert.
Unsere Systeme lassen sich per GDT an die gängigen Praxissoftwares anbinden. Dazu zählen unter anderem Medistar, EasyNet, tomedo, Medical Office, medatixx, Quincy, TurboMed, Albis und T2med. So schaffen wir eine saubere Integration in bestehende Praxisabläufe, ohne unnötige Umwege oder Medienbrüche. Für Kliniken und größere Einrichtungen stimmen wir die technische Einbindung passend auf die vorhandene IT-Struktur ab, damit auch dort ein verlässlicher und praxistauglicher Workflow entsteht.
Wie läuft die persönliche Einweisung ab?
Unsere Einweisung ist bewusst praxisnah und nicht nur formal. Wir erklären nicht einfach nur die Oberfläche, sondern gehen mit Ihnen den tatsächlichen Ablauf durch.
Beim EEG heißt das Live-Ableitung, Vorbereitung, Workflow und typische Untersuchungswege.
Beim EMG geht es um Live-Messung, Systemlogik und sichere Anwendung im Alltag.
Bei der rTMS-Therapie nehmen wir uns besonders viel Zeit, weil es für viele Einrichtungen ein neues Feld ist – inklusive Geräteerklärung, Indikationen, Kontraindikationen, Zielpunktbestimmung, Motorschwelle, Dosierung und dem gemeinsamen Durchspielen des gesamten Ablaufs.
Unsere Einweisung hat bewusst Workshop-Charakter. Ziel ist nicht, dass Ihr Team nur weiß, wo man klickt, sondern dass es nachher wirklich mit dem System arbeiten kann.
Wie sieht es mit Dokumentation und Berichten aus?
Dokumentation ist kein Nebenthema, sondern ein Teil des Workflows. Beim DuoMAG XT lassen sich PDF-Berichte für Patienten oder Sitzungen erzeugen. Beim TruScan EEG sind Review-, Video- und Auswertungsfunktionen auf strukturierte klinische Nutzung ausgelegt. Beim TruTrace EMG ist die Software auf übersichtliche Einstellungen, Vergleichbarkeit, Nachanalyse und saubere Befundlogik ausgelegt. Gerade wenn mehrere Anwender mit dem System arbeiten, wird dadurch vieles sauberer, nachvollziehbarer und reproduzierbarer.
Für welche Indikationen ist das DuoMAG XT MDR-zertifiziert?
Das DuoMAG XT ist nach EU 2017/745 MDR-zertifiziert und klinisch validiert für schwere depressive Störung, Zwangsstörung, posttraumatische Belastungsstörung, neuropathischen Schmerz, Nikotinverlangen, Methamphetamin- beziehungsweise Amphetaminverlangen, Drogen- und Verhaltenssucht sowie Schizophrenie mit auditiven Halluzinationen und negativer Symptomatik. Gerade diese breite MDR-Zertifizierung macht das System für Praxen, MVZ und Kliniken besonders interessant, wenn die rTMS-Therapie medizinisch, regulatorisch und strategisch sauber aufgebaut werden soll.
Gibt es eine Orientierung für Privatabrechnung oder Selbstzahler?
Ja. Für die rTMS-Therapie gibt es in der aktuellen GOÄ keine eigene Gebührenziffer. In Deutschland wird privatärztlich deshalb typischerweise über eine Analogabrechnung gearbeitet. Für viele Praxen ist das interessant, wenn rTMS als privatärztliches Behandlungsangebot professionell, strukturiert und dokumentationssicher aufgebaut werden soll. Entscheidend ist dabei nicht nur die Abrechnung selbst, sondern das gesamte Konzept: klare Indikationsstellung, saubere Aufklärung, strukturierte Serienbehandlung, nachvollziehbare Dokumentation und ein verlässlicher Workflow. Genau dann wird aus rTMS nicht nur eine technische Anwendung, sondern ein medizinisch hochwertiges und wirtschaftlich attraktives Zusatzangebot.
Wo werden die Systeme hergestellt?
Unsere Systeme entstehen in einer eigenentwickelten europäischen Systemwelt. Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Systemlogik greifen sauber ineinander. Dazu gehören auch anspruchsvolle Fertigungsprozesse und eine saubere technische Herstellung statt bloßer Umetikettierung fremder Standardware.
Die finale Konfiguration, technische Prüfung und Übergabevorbereitung übernehmen wir in Barsbüttel bei Hamburg. So entsteht aus Entwicklung, Fertigung, Elektronik, Mechanik und finaler Systemabstimmung ein Medizinprodukt, das auf Alltagstauglichkeit, Verlässlichkeit und langfristige Nutzung ausgelegt ist.
Wie tief geht Ihre Fertigungstiefe?
Wir sprechen hier nicht über zusammengekaufte Standardkomponenten mit neuem Etikett, sondern über eine echte Systemfertigung. Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und technische Umsetzung erfolgen in einer durchdachten europäischen Produktionswelt. Dazu gehören je nach Bauteil und System auch Fertigungsschritte wie CNC-Bearbeitung, Lasertechnik, 3D-Druck sowie präzise mechanische und elektronische Herstellung. Erst durch diese saubere Fertigung und die finale Systemabstimmung entsteht daraus ein belastbares Medizinprodukt für den Alltag in Praxis und Klinik.
Was unterscheidet OKTOPUS MEDICAL von vielen anderen Anbietern?
Nicht nur das Gerät ist entscheidend, sondern die Einführung in den Alltag. Wir denken in Workflow, Einweisung, Systemlogik, Erweiterbarkeit und echter Nutzung. Deshalb stehen bei uns nicht isolierte Einzellösungen im Vordergrund, sondern praxistaugliche Systemkonzepte mit persönlichem Ansprechpartner, Einweisung mit Workshop-Charakter, passenden Konfigurationen und der Möglichkeit, EEG, EMG und rTMS in einer gemeinsamen Linie zu denken.
Gibt es Leasing oder Finanzierung?
Ja. Für EEG, EMG und rTMS sind Leasing- und Finanzierungslösungen möglich. Für viele Einrichtungen ist das der einfachste Weg, moderne Neurodiagnostik oder rTMS planbar einzuführen, ohne die Investition ausschließlich als Einmalentscheidung zu denken. Wichtig ist dabei, dass Technik, Konfiguration, Workflow und Finanzierung zusammenpassen.
Wie starte ich am sinnvollsten?
Am besten nicht mit einem blind gekauften Gerät, sondern mit einer ehrlichen Bedarfsprüfung. Entscheidend sind Fachbereich, geplanter Einsatz, Patientenvolumen, räumliche Situation, gewünschte Mobilität, Dokumentationsanforderungen und Erweiterungspläne. Genau daraus ergibt sich, ob für Sie eher ein kompaktes Praxispaket, eine klinische Ausbaukonfiguration oder eine kombinierte Systemlösung sinnvoll ist.
Sie sind unsicher, welches System zu Ihrer Einrichtung passt?
Dann sprechen Sie mit uns persönlich. Wir beraten Sie unverbindlich, analysieren gemeinsam Ihren tatsächlichen Bedarf und zeigen Ihnen die Konfiguration, die fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich zu Ihrer Einrichtung passt. So wird aus EEG, EMG oder rTMS keine Insellösung, sondern ein sauber eingeführtes System, mit dem Ihr Team wirklich arbeiten kann.
